nachdem schon andere befreundete mediengestallter ihren web 2.0 umgang reflektieren und stellung beziehen, habe ich heute eine sehr interessante stellungname vom facebook-gründer gelesen.
eine steile aussage, wie ich finde… “Würde er heute Facebook gründen, so würde er auf die Einstellungen zur Privatsphäre ganz verzichten.” aber wenn man sich anschaut, dass er vor 6 jahren fb gegründet hat (und damals steckte das web2.0 mit all den sozial-networks usw doch ehr noch in den kinderschuhen), und wo fb jetzt steht – ich glaube, und das auch als jemand der in zukunft mit dem internet geldverdienen will/muss, dass das web in eine solche privatsphärelose richtung gehen wird.
was glaubt/hofft ihr?
4 Kommentare für diesen Eintrag.
12. Januar 2010, um 09:34
Den Staats freuts, wenn er nur noch google.de fragen muss was seine böse Bevölkerung wieder anstellt
12. Januar 2010, um 10:12
Ich glaube eher das Gegenteil – die Internet-User gehen inzwischen ganz anders mit ihren Daten um. Zumindest gegenüber der Öffentlichkeit. Ich würde mich bei einem privatsphärelosen Dienst nicht anmelden.
12. Januar 2010, um 14:40
@chrissy: der staat muss ja nich mehr fragen, er hat ja schon definiert, dass jeder der im internet surft ein verbrecher ist
@jenny: das sagst du als jemand der sich mit der materie auskennt und das ganze hinterfragt, aber was is mit dem 0815 surfer? das netzt is ja schon länger kein ort mehr für geeks (als du angefangen hast mit bloggen, warst du eine von wenigen, heute bist du nur noch eine von vielen). wobei es stimmt, viele denken auch mehr nach, was auch wieder interessant ist, im netz denken die leute nach wo sie ihr geburtsdatum angeben, und das autokennzeichen, dass sie spazieren fahren sagt so viel mehr aus
12. Januar 2010, um 16:18
Anfangs macht man sich über dieses Privatsphärending weniger Gedanken, das stimmt. Umso wichtiger ist, dass man neue und junge Nutzer aufklärt.
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